Die Seele ist der Spiegel in Worten und Bildern

Pinselpoeten


Tiefe, in Gedanken ….

 
 
in ein Meer aus tausend Gedanken tauche ich ein
umspült von einer anderen Welt,
spüre ich den Strom,
dass er mich zieht,
weit abwärts,
nicht Abgrund,
doch Tiefe.
 
 
Sehe ich Schätze auf wahren Boden
Reichtum von Farben,
fließender Raum, der nicht trügt.
Ernährt durch Licht,
findet sich der Sinn
in berauschende Ruhe.
 
lebt der Fisch am besten Platz
Konstante die bezaubert,
bewahrt in Gottes Hand.
Nur Träume können täuschen,
was spiegelt hier im Glanz.
Von der Sonne erwärmt,
immer wieder neu geboren,
wächst Seele,
im neuen Grund
verneig ich mich,
O Tiefe,
Ort des Friedens.
 
Ohne Geister zu beschwören
höre ich, mir unbekannte Klänge
schwerelos durchschwebe ich
dunkles Blau,
weiter,
in unerahnte Tiefe.
 
Dunkelheit die mich erhellt,
was von der Natur gemalt
Bilder schönster Formationen,
durch Felsbögen,
schmale enge Spalten,
entlang am Riff,
begegnen wundersame Exemplare.
 
Leben und treiben,
ohne Plage
Wirklichkeit ist hier
in Symbiose lebend.
Kleine Gesandte bringen
Botschaften der Tiefe,
vom Sand bedeckt
entledigt sich ein Jäger,
fast fliegend,
mit seinen Schwingen
reist er beneidenswert,
hin zu neuen Raum.
 
Gesunkenes,
Ertrunkenes,
erfüllt meinen Blick
enthüllt Materie
vom Einst.
Giganten erscheinen
Kunstwerke, Skulpturen,  
von Bona Dea gezeugt
fruchtbar ewig
empfind ich dieses Sein.
 
Singende Weiten,
unendliche Wärme,
dringt in mich ein.
Weiterschwebend gleitend,
zurück empor,
genieß ich noch jene Stimmen
will wieder sinken,
in beseelende Tiefen.
 
Nun zeigt sich schon 
der Tanz vom Licht,
in dieser Atmosphäre
Spüre das strahlende Sonnendach.
 
Wenig noch
 
 vernehme ich
den Schrei der Möwe
 ich tauche auf,
im marmoriert gemalten Wasser
aus neuer Kraft belebt.
War ich Gast,
am Ursprung allen Seins,
hier im Jetzt,
von Grenzen unbeweglich,
was ist Freiheit selig.
©G.